Fotos © Cyril Ruoso

Schwere Stürme verwüsten Drill Ranch

11. April 2017, kurz nach sechs Uhr abends. Innerhalb von Minuten zog ein Sturm über der Drill Ranch in den Afi Mountains in Nigeria auf, danach war nichts mehr wie es war. Innerhalb von 20 Minuten hat das Unwetter die Ranch verwüstet. Liza Gadsby beschrieb das Unwetter später als starke Fallwinde mit Starkregen, die fast senkrecht aus dem Himmel auf die Erde fielen und sogar riesige Urwaldbäume wie Streichhölzer umknickten. Wie durch ein Wunder kam kein Mensch zu schaden. Die Drills hatten weniger Glück, vier Tiere starben. Nur zehn Tage später gab es ein zweites Unwetter und erneut wurde die Ranch verwüstet. Ein weiteres Tier kam ums Leben.

Jetzt benötigt die Organisation Pandrillus, die die Drill Ranch betreibt, dringend finanzielle Hilfe. Rund 20.000 Dollar, so die ersten Schätzungen, dürfte der Wiederaufbau kosten. Die International Primate Protection League (IPPL), die Pan African Sanctuary Alliance (PASA) und Rettet den Drill haben Aufrufe gestartet, um das Geld für den Wiederaufbau zu beschaffen.

Detaillierte Informationen zu den Sturm-Schäden lesen Sie in der neuen Drill Info, die demnächst erscheint.

 

April 2017