Fotos © Cyril Ruoso

Hilferuf aus Nigeria - 550 Drills brauchen Hilfe!

Die Auffangstation und das Auswilderungszentrum für die bedrohten Drills in Nigeria benötigen dringend Ihre finanzielle Unterstützung!


Seit April 2015 hat die neue Regierung von Nigeria den Projekten der Pandrillus Organisation in Calabar (Auffangstation) und in den Afi Mountains (Auswilderungszentrum) die finanzielle Grundlage entzogen.
Zuvor erhielten die beiden Projekte umgerechnet 3.000 € monatlich von der Regierung, die hauptsächlich zur Deckung der Personalkosten verwendet wurden. Ebenfalls 2015 verstarb der private Hauptsponsor der Projekte. Mit seinen monatlichen Überweisungen in Höhe von nochmals 3.000 € konnten die Futterkosten der Tiere gedeckt werden. Mittlerweile sind alle Rücklagen – inklusive des privaten Vermögens der Initiatoren und Leiter, Liza Gadsby und Peter Jenkins – aufgebraucht.

Um das Überleben von 550 Drills zu sichern, braucht Pandrillus dringend Ihre Hilfe!

Langfristig wird ein Betrag von 6.000 € pro Monat für die laufenden Kosten benötigt. Dieser setzt sich zusammen aus knapp 2.400 € für die derzeit 35 Mitarbeiter sowie 3.000 € Futterkosten. Hinzu kommen laufende Kosten für Büro/Haushalt, Transporte, Fahrzeuge, Generatoren etc.

Benötigt werden jetzt:

1. kurzfristig finanzielle Unterstützung in Form von Spendengeldern

Um hohe Einzel-Überweisungskosten zu vermeiden, sammeln wir auf unserem Vereinskonto die eingehenden Spenden und würden diese als Sammelspende direkt nach Nigeria weiterleiten. Pandrillus freut sich über jede Spende – und sei sie noch so klein!

2. langfristig kontinuierliche finanzielle Unterstützung

Dafür suchen wir verlässliche, finanziell gute gestellte Partner, die mit monatlichen Daueraufträgen Hauptsponsoren werden möchten. Dies können private Drill-Freunde, aber auch Firmen und Unternehmen sein. Sollten Sie zusätzlich in Ihrem Bekanntenkreis mögliche Partner kennen, stellen Sie doch bitte den Kontakt zu uns her.

Pandrillus

1990 wurde Pandrillus von Liza Gadsby und Peter Jenkins gegründet. Es begann mit der Auffangstation in Calabar im Süden Nigerias, wo die ersten verwaisten Drill-Jungtiere aufgenommen und versorgt wurden. Bereits 1993 folgte der Aufbau des Auswilderungszentrums ca. 280 km weiter nördlich in den Afi Mountains. Diese Bergkette ist der eigentliche Lebensraum der Drills, das Auswilderungszentrum grenzt direkt an ein großes Regenwald-Schutzgebiet.

Zur Zeit leben dort 550 Drills in sieben Gruppen auf über 27 Hektar sowie 32 Schimpansen. Zusätzlich gibt es in Calabar einige Graupapageien und 13 Meerkatzen, die von "Cercopan", einer Auffangstation, die ihre Arbeit aufgrund der fehlenden Unterstützung durch die Nigerianische Regierung bereits einstellen musste, übernommen wurden.

Liza und Peter kämpfen täglich um das Überleben der Projekte, um Gelder für Futter und Gehälter für das Personal. Unermüdlich sind sie damit beschäftigt, Sponsoren zu finden, denn dies ist die letzte Chance für die Drills in Afrika! In freier Wildbahn gibt es vermutlich nur noch ca. 3.000-5.000 Drills, die innerhalb kleiner, isolierter Gebiete in Nigeria und Kamerun sowie auf Bioko Island leben.

Die 550 Drills von Pandrillus, die jetzt dringend Ihre Hilfe benötigen, stellen somit ca. 10-15 % der Gesamtpopulation dar!

Bitte sorgen Sie gemeinsam mit uns dafür, dass diese Tierart nicht von unserem Planeten verschwindet!

Für weitere Informationen stehen wir jederzeit zur Verfügung!

Rettet den Drill!

 

Februar 2017